Was passiert, wenn sich in einem ganzen Landstrich Menschen jeden Alters ein Kostüm überwerfen und sich mit routinierter Geduld in diversen Schlangen mit Alkohol und Fettgebäck eindecken und bereits morgens um zehn zu kollektiven Barbarentum ausrücken? Im Rheinland herrscht Ausnahmezustand.
Hat man sich scheinbar alibimäßig den jecken Karnevalszug angesehen, seine Tüten voll billigen Süßigkeiten trotz Zahnarztangst und Schlankheitswahn daheim gehamstert, zieht Jeck und Jeckin auch schon wieder los, untenrum am besten nur mit einer Lage Nylon bekleidet, und rottet sich mit Gleichaltrigen zusammen um raueste Mengen diverser Alkoholika zu vernichten.
Während die jungen und straffen Massen sich mit nichts als dem und dem Austausch ebenso rauer Mengen an Körperflüssigkeit befassen, sind die Fetten und Faltigen nicht weniger beschäftigt, ja sogar noch derber! Und wer passt auf die Kinder auf? Na, die sind doch bei den Jungen und Straffen. Jeder, der keine Milchzähne mehr hat, darf mitmachen. Nur die Wackelzähne und Hosenscheißer bleiben zuhause bei der Playstation und futtern Kamellen.
Na, jeder, der noch einen Funken Verstand besitzt wird doch bei solchen Aussichten die Flucht ergreifen. Sicher, gibt es da den ein oder anderen, aber auch die Reichen und Klugen machen mit, da gibts kein Pardon. Man hat die Wahl zwischen Hilton und Maritim oder man gibt einfach seinen Verstand an der Gaderobe ab und stürzt sich unters gemeine Volk. Es gibt Sitzungen, Umzüge, Frühschoppen. Jeder größere Platze der Stadt ist mit einem großen Partyzelt bestückt an dessen Eingängen die Türsteher nichts zu lachen haben und die einströmenden Massen nur mühsam vom Bad in der schwitzenden, schunkelnenden Menge abhalten können. Jeder macht mit, jeder säuft mit, jeder singt mit.
Und vor den Zelten, auf den Straßen spielen sich vorapokalyptische Szenen ab. Hat man, so wie ich, versäumt, sich rechtzeitig in einen guten Rausch zu versetzen, wirken die Gruppen von sich stützender, grölender, torkelnder, frierdender, fummelnder, kotzender, singender Menschen umso ernüchternder. Nur im Rausch wandelt sich diese Apokalypse in die größte Open Air Party des winterlichen Rheinlandes. Und plötzlich macht es sogar wirklich Spaß! Aber nur dann.
Hat man sich scheinbar alibimäßig den jecken Karnevalszug angesehen, seine Tüten voll billigen Süßigkeiten trotz Zahnarztangst und Schlankheitswahn daheim gehamstert, zieht Jeck und Jeckin auch schon wieder los, untenrum am besten nur mit einer Lage Nylon bekleidet, und rottet sich mit Gleichaltrigen zusammen um raueste Mengen diverser Alkoholika zu vernichten.
Während die jungen und straffen Massen sich mit nichts als dem und dem Austausch ebenso rauer Mengen an Körperflüssigkeit befassen, sind die Fetten und Faltigen nicht weniger beschäftigt, ja sogar noch derber! Und wer passt auf die Kinder auf? Na, die sind doch bei den Jungen und Straffen. Jeder, der keine Milchzähne mehr hat, darf mitmachen. Nur die Wackelzähne und Hosenscheißer bleiben zuhause bei der Playstation und futtern Kamellen.
Na, jeder, der noch einen Funken Verstand besitzt wird doch bei solchen Aussichten die Flucht ergreifen. Sicher, gibt es da den ein oder anderen, aber auch die Reichen und Klugen machen mit, da gibts kein Pardon. Man hat die Wahl zwischen Hilton und Maritim oder man gibt einfach seinen Verstand an der Gaderobe ab und stürzt sich unters gemeine Volk. Es gibt Sitzungen, Umzüge, Frühschoppen. Jeder größere Platze der Stadt ist mit einem großen Partyzelt bestückt an dessen Eingängen die Türsteher nichts zu lachen haben und die einströmenden Massen nur mühsam vom Bad in der schwitzenden, schunkelnenden Menge abhalten können. Jeder macht mit, jeder säuft mit, jeder singt mit.
Und vor den Zelten, auf den Straßen spielen sich vorapokalyptische Szenen ab. Hat man, so wie ich, versäumt, sich rechtzeitig in einen guten Rausch zu versetzen, wirken die Gruppen von sich stützender, grölender, torkelnder, frierdender, fummelnder, kotzender, singender Menschen umso ernüchternder. Nur im Rausch wandelt sich diese Apokalypse in die größte Open Air Party des winterlichen Rheinlandes. Und plötzlich macht es sogar wirklich Spaß! Aber nur dann.